Gülen-Bewegung gibt sich selbstkritisch

Der Stiftungsvorsitzende Karakoyun räumt die mangelnde Transparenz der Gülen-Bewegung ein. Die Zahl der Schüler in Deutschland geht stark zurück.

Seit dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei im Sommer 2016 sind die deutsch-türkischen Beziehungen angespannt. Kritiker des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan fühlen sich auch in Deutschland nicht mehr sicher, erst recht seit bekannt wurde, dass türkische Imame im Namen des Verbands Ditib Erdogan-Gegner ausspioniert haben sollen. Die Ermittlungen wurden kürzlich eingestellt, Anhänger des Predigers Fethullah Gülen halten das aber für falsch.

„Wir sind immer mehr unter Druck“, sagt Ercan Karakoyun, als Beispiele nennt er Denunziation, Boykottaufrufe und in den regierungsnahen Medien verbreitete Fake News. Karakoyun, Vorsitzender der Stiftung Dialog und Bildung und damit der wichtigste Vertreter der Gülen-Bewegung in Deutschland, richtet sich an diesem Mittwoch in einer Pressekonferenz in Berlin mit anderen Mitgliedern an die Öffentlichkeit. Das kommt nicht allzu oft vor, es ist der erste Auftritt dieser Art seit dem Putschversuch.

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