Heute vor 21 Jahren: Gülen trifft den Papst

Inzwischen ist dieses Treffen 21 Jahre her. Damals war es ein Tabubruch. Heute motiviert es Tausende von Hizmet-Engagierten zum interreligiösen Dialog.

Bei seinem Treffen mit Papst Johannes Paul II. im Vatikan (1998) unterbreitete Gülen dem Papst eine Reihe von Vorschlägen für erste Schritte hin zur Beendigung des Konflikts im Nahen Osten, in jener Region also, in der alle drei großen Religionen ihre Wurzeln haben. Er rief den Papst zur Zusammenarbeit auf und unterstrich die Tatsache, dass Wissenschaft und Religion in Wirklichkeit zwei unterschiedliche Aspekte einer einzigen Wahrheit sind:

„Zu verschiedenen Zeiten hat die Menschheit die Religion im Namen der Wissenschaft verleugnet, dann wieder die Wissenschaft im Namen der Religion. Dabei wurde stets behauptet, diese beiden Weltsichten seien nicht miteinander vereinbar. Wenn aber doch alles Wissen Gott gehört und die Religion von Gott gestiftet wurde, wie können Wissenschaft und Religion einander dann widersprechen? In diesem Punkt können unsere gemeinsamen Bemühungen zur Etablierung eines interreligiösen Dialogs viel dazu beitragen, für Verständnis und mehr Toleranz unter den Menschen zu sorgen.“

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